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24.10.2013 10:00:13
Hut ab und meine vollste Hochachtung. Eine sehr informative und gelungene Seite.
alentuatt
14.02.2013 16:47:23
Super Seite. Vielen Dank.
06.11.2012 11:02:09
Nun bin ich gespannt wie mir deine Seite gefällt...
Annette
28.09.2012 21:24:33
Sehr schön gemacht. Die WebCam gefällt mir besonders
08.09.2012 17:59:22
tolle seite Wink
Das Kremper Tor

Das Kremper Tor

Neustadt erhielt 1244 von den Schauenburger Grafen Stadtrechte. Diese Privilegien umfassten u.a. auch die Erlaubnis zum Bau einer Befestigung. Sie diente den Einwohnern zum Schutz vor militärischen Überfällen und markierte zugleich die Linie,innerhalb derer das Stadtrecht galt. Obwohl Neustadt im Westen und Nordwesten vom Binnenwasser bzw. vom Hafen natürlich geschützt war,stieg das Gelände nach Osten an. Auf dieser Seite bestanden keine natürlichen Annäherungshindernisse. Deshalb musste sie in besonderem Maße mit Fortifikationen (Befestigungen/Verstärkungen) versehen werden. Aus alten Berichten geht hervor, dass die Stadt ehemals mit einer Mauer, zwei Befestigungsgräben sowie zwei Wällen geschützt war. Noch heute ist der Verlauf der mittelalterlichen Wehrlinie im Stadtgrundriss u. anhand alter Straßennamen erkennbar:

HaakengrabenGrabenstraße–Waschgraben–Waschgrabenallee


In den Jahren 1974 u. 1983 wurden bei Bauarbeiten sowohl der innere als auch der äußere Graben angeschnitten.  Während der innere in nur 10 m Entfernung zur Stadtmauer verlief, war der äußere, schmalere um 60 m vorgelagert. Aus der Grabenverfüllung geborgene Holzreste  datieren anhand der C14-Methode in das 13./14. Jahrhundert u. so in die Zeit der Stadtgründung.



Kremper Tor Altansicht(Kremper Tor v. d.
Umbau 1907)


 


Kremper Tor Aktuell(Kremper Tor n. d.
Umbau 1907)

 



Kreismuseum
(Ansicht auf das
Museum heute)

Die insgesamt ca. 65 m  breite Verteidigungsanlage war vor allem zur Wende vom Mittelalter zur Neuzeit wichtig. Mit dem Aufkommen erster Kanonen war  es notwendig, eine möglichst große Distanz zwischen den Geschützen und der Stadt zu schaffen. Während die frühen „Feldschlangen“ zwar  durchaus noch eine größere Gefahr für die Bediener als für die zu Beschießenden darstellte, wurde  die  Effektivität der Kanonen schon bald gesteigert.

Eine Besonderheit der Neustädter Stadtbefestigung  ist das Kremper Tor. Es ist das einzige heute  noch
erhaltene  mittelalterliche  Stadttor einer holsteinischen Kleinstadt. Während der Unterbau aus der Zeit der Stadtgründung stammen soll, ist der obere Teil vielfach in späterer Zeit verändert worden. Zuletzt wurde das Tor 1907 durch die Firma  Prüß  renoviert und  mit einem Treppengiebel versehen, wie er  für das ursprüngliche  Aussehen  vermutet  wurde. Noch 1898  sollte  das  Kremper Tor abgebrochen werden, doch konnte eine Petition der Neustädter Bürger den Abriss erfolgreich verhindern. (Quelle: Dr. Frank Wilschewski )

Ab 1818, nach dem großen Stadtbrand 1817, wurde das Gefängnis in das Kremper Tor verlegt und verblieb dort bis zum Bau des Amtsgerichtes.
Seit 2007 befindet sich das Museum in Trägerschaft der Stadt Neustadt. Vorher war es Teil  des Ostholstein-Museums  in  Eutin. In dem  Museum  befinden  sich hauptsächlich Ausstellungsstücke  zur Archäologie und Geologie vom  Mesolithikum (Mittelsteinzeit) bis zum 12. Jahrhundert nach Chr. Des Weiteren bietet das Museum für Kinder ein museumspädagogisches Angebot unter dem Titel "Leben in der Vorzeit" an. Neben dem Kremper Tor befindet sich das Cap Arcona-Museum, welches von der Stadt zum Gedenken an den Untergang der Häftlingsflotte am 3. Mai 1945 errichtet wurde.
 
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