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Europäisches Folklore Festival

Europäisches Folklore Festival

Die Trachtenwoche in Neustadt in Holstein gilt als eines der ältesten Folklorefestivals auf unserem Kontinent und als Mutter zahlreicher Trachtenwochen in Europa.     

                

Durch die Gastfreundlichkeit vieler Neustädter Familien, in den vergangenen über 50 Jahren haben wir einen Beitrag zum Frieden in Europa geleistet. Der Europäische Rat dankte der Stadt Neustadt in Holstein schon 1969 mit der Auszeichnung Europastadt und der Überreichung der Europäischen Flagge für das Engagement der Einwohner. Hunderte von Freundschaften, die mittlerweile seit Generationen bestehen, sind ein eindrucksvolles Zeugnis dafür.

Die Krönung am Ende der Veranstaltung ist der legendäre Fackeltanz
Alle Teilnehmer gehen Hand in Hand mit Fackeln in den Aufführungsbereich
und stehen gemeinsam für Freundschaft, Völkerverständigung und Frieden ein.

 
                      (Quelle: http://mks.antville.org/static/mks/images/feuer1.jpg)

Enstehung:

Seit nunmehr fast 60 Jahren veranstalten Neustädter Bürgerinnen und Bürger das europäische folklore festival auf dem Neustädter Marktplatz. Im Jahre 2010 trafen sich zum 27. Mal Europäer aus allen Teilen des Kontinents, um hier miteinander friedliche Tage zu erleben. Die Tracht und die Musik bildet dabei den kleinsten gemeinsamen Nenner, der die Basis für diesen großartigen Veranstaltungsreigen stellt.

Doch so unkompliziert heute diese Woche erscheint, es war nicht immer so. Große diplomatische Mühen, viel Energie und Einfühlvermögen waren damals, kurz nach dem zweiten weltumspannenden Krieg, notwendig, um diese Wochen des friedlichen Miteinanders ins Leben zu rufen. Im Frühjahr 1951 entwickelte der damalige Leiter der Neustädter Volkshochschule, Gerd Beier, den Gedanken, in Neustadt in Holstein eine Trachtenwoche durchzuführen. Einzuladen seien hierzu Trachtengruppen aus Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Friesland sowie Gruppen, die schlesisches sudetendeutsches, ostpreußisches und pommersches Brauchtum pflegten. Gruppen also, die in Lied und Wort, Musik und Tanz, Menschen und Charakter ihre Heimat und Landschaft darstellen könnten. Bei diesem Treffen der Gruppen untereinander sollten keine künstlerischen Leistungen erzielt werden, sondern Laienspieler oder Volkstänzer sollten Heimatland und dessen Menschen in echter, schlichter und ausdrucksvoller Form sprechen lassen.

  
           (Quelle: Neustadt-Bilder zur Stadtgeschichte, J. H. Koch, Geiger-Verlag 1989, S.185)

1. Trachtenwoche 1951
Die erste deutsche Trachtenwoche wurde in der Zeit vom 4. bis 11. August 1951 durchgeführt, und an ihr nahmen Gruppen aus Deutschland sowie als erste außerdeutsche Gruppe die Sing- und Spielgruppe der oberösterreichischen Lehrervereinigung aus Linz teil. Die Teilnehmer dieser Gruppe lösten im Kuratorium die Grundsatzfrage aus, inwieweit man künftig weitere außerdeutsche Gruppen einladen solle, um zu einer europäischen Folklorewoche zu kommen. Es war der Wunsch der Deutschen, aus ihrer ersten sehr spürbaren Isolierung herauszukommen und zum Ausdruck zu bringen, wie sehr sie sich nach Gemeinsamkeit im europäischen Lebensraum sehnten. Und kein geringerer, als A. Paul Weber hatte das Plakat für die erste Großveranstaltung nach dem Krieg auf dem Neustädter Marktplatz entworfen.



(Quelle: http://www.folklore-festival-neustadt.de/geschichte/)
(Quelle:
Die Reihe Archivbilder, Neustadt in Holstein, Franz-Josef Huschens, Sutton-Verlag)

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