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Friedhöfe

Friedhöfe in Neustadt

Im Zuge der Stadtentwicklung und der Zunahme der Bevölkerung blieb es nicht aus, dass auch Menschen innerhalb der Stadt verstarben. Krankheiten, Seuchen und natürliches Ableben führten dazu, dass auch hierfür Grabstätten vorgehalten werden mussten.

Zunächst wurden Verstorbene um die Stadtkirche herum begraben, da diese innerhalb der Stadt auch gleichzeitig über die größte Grundstücksfläche verfügte. Im weiteren zeitlichen Verlauf standen jedoch immer weniger Grabflächen zur Verfügung, so dass am 30.03.1873 in der Kirchhofsallee ein neuer Friedhof entstanden ist.
Zunächst befand sich dieser allein auf der Nordseite. Auf diesem erbaute die Kirche auch eine Kapelle.

Da aufgrund des stetigen Bevölkerungswachstumes auch diese Fläche nicht mehr ausreichte, wurde um die Jahrhundertwende (1900) zusätzlich der Südfriedhof errichtet.

Beide Friedhöfe werden von der Kirche betrieben.
Anzumerken ist, das am 05. januar 1947 ein vom Grasweg aus begehbarer jüdischer Friedhof eröffnet wurde, auf dem ehemalige Kz-Häftlinge bzw. Displaced Persons beigesetzt wurden.


(Quelle:http://www.alemannia-judaica.de/neustadt_oh_friedhof.htm)

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Ein weiterer Friedhof befindet sich am Strande. Hierbei handelt es sich um einen Ehrenfriedhof zum Gedenken an das Cap Arcona Unglück in der Neustädter Bucht. Auf diesem Friedhof sind 621 Opfer der Katastrophe beigesetzt worden. Ein Gedenkstein erinnert an die insgesamt 7000 Opfer dieser Bombardierung.

 

(Quelle:http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Neustad_Holstein_Cap_Arcona.jpg&filetimestamp=20050817195348)


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Die Anlage ist 1924 "geweiht" worden. Das Foto zeigt den Zustand kurz nach der Fertigstellung. In den folgenden Jahrzehnten erfolgten mehrere bauliche Veränderungen z.B. nach dem Zweiten Weltkrieg. Erbaut war es für die 162 gefallenen Neustädter aus dem Ersten Weltkrieg.




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Ein alter, nun nicht mehr genutzter Friedhof ist der Anstaltsfriedhof (Heilanstalt) am Parkweg, nahe des Sportplatzes. Dort wurden ganz früher Gefangene und Verurteilte durch den Galgen hingerichtet.
-daher auch der Name Galgenberg-
Zur Zeit des 2. Weltkrieges wurden auch hier Personen beigesetzt, welche dem Euthanasieprogramm zum Opfer fielen.

 
 
 
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