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24.10.2013 10:00:13
Hut ab und meine vollste Hochachtung. Eine sehr informative und gelungene Seite.
alentuatt
14.02.2013 16:47:23
Super Seite. Vielen Dank.
06.11.2012 11:02:09
Nun bin ich gespannt wie mir deine Seite gefällt...
Annette
28.09.2012 21:24:33
Sehr schön gemacht. Die WebCam gefällt mir besonders
08.09.2012 17:59:22
tolle seite Wink
Älteste Schankwirtschaft

Die älteste Schankwirtschaft in Neustadt

Die Altstadt von Neustadt ist seit jeher immer wieder einmal den Flammen zum Opfer gefallen. Dichte Bebauung und leicht entflammbare Materialen sorgten dafür, dass bei den vielen Stadtbränden zahlreiche Gebäude der Neustädter-Innenstadt völlig zerstört wurden. Nach dem letzten großen Stadtbrand im Jahre 1817 kehrte jedoch langsam Ruhe ein und Nachrichten über Großbrände in der Innenstadt blieben weitestgehend aus.

Vielerorts war es Brauch, sich in Schankwirtschaften zu treffen, Ratssitzungen abzuhalten, zu plaudern und zu feiern. Aus diesem Grunde wurden auch immer mehr Schankwirtschaften in den Städten und Dörfern erschaffen und betrieben.

Seit 1837 besteht nun in der Kremper Straße 13 eine Gastwirtschaft dessen anfänglicher Name nicht genau vorliegt. Betrieben wurde die Schankwirtschaft zunächst von der Familie Möller, bis diese das Gebäude im Jahre 1890 an die Familie Borchert übergab. Am 10.12.1890 erhielt der Urgroßvater des heutigen Betreibers die Konzession vom damaligen Polizeimeister Gabriel. Mit diesem Tag ging auch die Namensänderung in Holländersruh über und wurde bisher immer an einen Sohn weitergegeben.
Aufgrund der vorliegenden Jahreszahl 1837 handelt es sich somit um die älteste Schankwirtschaft in Neustadt.

 Besonderheiten des Gebäudes:
In der Nachkriegszeit wurde der Saal als Zahnarztpraxis genutzt. Auch war es bis zum Brand das Quartierslokal des 2. Quartiers der Neustädter Schützengilde. Unter anderem wurde im Saal, wie auch im Roten Hahn, bis 1969 Luftgewehr geschossen. Ebenfalls befand sich im Gebäude des Holländersruh´s eine Bäckerei und in der späteren Zeit dann auch Ernsting´s Family.


(Quelle: Foto Der REPORTER, Ausgabe 27.01.2010)

Am 25.01.2010 wurde in den Mittagsstunden durch den Inhaber des Holländersruh im Dachgeschoss ein Feuer entdeckt. Zunächst versuchte er dieses selbst zu löschen, musste aber schnell feststellen, dass er den Brand nicht alleine bekämpfen konnte und rief umgehend die Feuerwehr. In vielen Stunden gelang es den Kameraden der Feuerwehr, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, gleichzeitig aber auch ein Übergreifen auf die benachbarten Häuser zu verhindern.

Insgesamt waren ca. 180 Einsatzkräfte der Feuerwehr (Neustadt, Süsel, Sierksdorf, Lensahn, Eutin und Oldenburg), des THW, des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei im Einsatz, welche auf dem Neustädter Marktplatz eine Kräftesammelstelle eingerichtet hatte.

Letztendlich konnte eine völlige Zerstörung des Gaststätten- und Hotelbetriebes jedoch nicht verhindert werden.

In mühsamer und liebevoller Arbeit wurde das Holländersruh wieder aufgebaut und erstrahlt heute in einem noch prachtvolleren Antlitz, als zuvor.

 


Mit freundlicher Unterstützung durch Christian Borchert (Holländersruh) recherchiert.
Bildquellen : Holländersruh
Weiter Datenquellen : Der Reporter, Ausgabe 27.01.2010

 

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