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24.10.2013 10:00:13
Hut ab und meine vollste Hochachtung. Eine sehr informative und gelungene Seite.
alentuatt
14.02.2013 16:47:23
Super Seite. Vielen Dank.
06.11.2012 11:02:09
Nun bin ich gespannt wie mir deine Seite gefällt...
Annette
28.09.2012 21:24:33
Sehr schön gemacht. Die WebCam gefällt mir besonders
08.09.2012 17:59:22
tolle seite Wink
Marine in Neustadt

 

Neustadt und die Marine

1937
12. Mai, die Unterseebootschule hält Einzug in Neustadt
1956 Neustadt wird Marinegarnison (2 Hafenschutzgeschwader+Außenstelle MStpKdo Kiel)
1959


Aufstellung der Schiffsicherungsschule
5. Minensuchgeschwader (1967 nach Olpenitz)
5. Schnellbootgeschwader (1968 nach Olpenitz)
1960 Umbenennung in Schiffsicherungslehrgruppe
1964 Taucherschulboot "Ems" wird der Schiffsicherung unterstellt
1966


Die 1. Übungshulk "Lotsenkommandeur Krause" wird zur Taucherausbildung versenkt.
Neue Ausbildungshulk wird wird das Minensuchboot "Brummer".
(Als "Hulk" bezeichnet man ein außer Dienst gestelltes Schiff, das keinen Antrieb mehr hat.)
1968

Das Minensuchboot "Biene" wird Ausbildungshulk.
Übergabe des kleinen Arbeitstauchtopfes für die Taucher- und Rettungsdienstausbildung.
1973 Das Minensuchboot "Algol" wird Ausbildungshulk.
1974 01. Januar, die Lehrgruppe wird der Technischen Marineschule in Kiel unterstellt.
1975 Der Seeschlepper "Baltrum" wird als Taucherschulboot in Dienst gestellt.
1976 Erstmals über 2000 Lehrgangsteilnehmer
1977

Tieftauchtopf und Rettungsübungshalle wird in Betrieb genommen.
Über 5000 Lehrgangsteilnehmer
1978

Seeschlepper "Juist" wird als Taucherschulboot in Dienst genommen. Gleichzeitig wird das Taucherschulboot "Ems" außer Dienst gestellt.
Über 11000 Lehrgangsteilnehmer
1990 19. April, die Fregatte "Köln" wird neue Ausbildungshulk
1992 01. April, die Taucherschulboote werden mit zivilem Personal besetzt.
1994 Die neue Brandhalle wird in Betrieb genommen. (Baukosten 22 Millionen DM)
1999 Die Lehrgruppe wird der Marinetechnikschule Stralsund unterstellt.
2001


Umbenennung in "Ausbildungszentrum Schiffsicherung der Marine", kurz AZS.
Kommandeur wird umbenannt in Leiter.
29. Oktober wird die ABC-Abwehrfähigkeitsüberprüfung etabliert.
2003


Die ZAW (Zivilberufliche Aus- u. Weiterbildung) wird am AZS etabliert.
30. Juni, Atemgerätewerkstatt (Halle 63) wird in Betrieb genommen.
Die erste Frau besteht den Schwimmtaucherlehrgang
2005

bis 2012. Mehrwöchige Unterstützungen der südafrikanischen Marine in Kapstadt und der
libanesischen Marine in Beirut.
2009 Das AZS feiert sein 50jähriges Bestehen
2010 Umbenennung in "Einsatzausbildungszentrum Schiffsicherung der Marine", kurz EAZS M.
   
  Daten zusammengefasst von Thomas Schwarz.

Ausbildungsformen

Am EAZS finden einerseits Lehrgänge statt, an denen deutsche und ausländische Marineangehörige und Seeleute aus der See- und Binnenschifffahrt ausgebildet werden. Zum anderen bildet das EAZS Schiffsbesatzungen im Team an Bord aus.

In den Lehrgängen lernen alle zur See fahrenden Marineangehörigen die von ihnen geforderten Schiffssicherungskenntnisse. Dazu gehören neben Grundkenntnissen der Schiffssicherung wie dem Tragen des Atemschutzgeräts erweiterte Qualifikationen für Unteroffiziere und Offiziere. Unteroffiziere mit Portepee werden zum Leiter am Einsatzort und in einem zweiten Schritt zum Schiffssicherungsgruppenführer ausgebildet

Offiziere erlernen das Schadensmanagement mit dem Ziel des Kampfwerterhalts des Schiffes. Zu dieser Ausbildung gehören die Führungsseminare für Boots-, Geschwader- und Schiffsführungsteams mit Schwerpunkten auf der Schadensbereichsanalyse und der Hafenfeuerlöschrolle.

Das Teamtraining der Boote oder Schiffe findet in einer mehrtägigen Ausbildungsphase in die Neustädter Bucht statt. Außerdem werden Ausbildungsteams eingesetzt, die Schiffe auf dem Weg in den Einsatz oder im Einsatzgebiet nachschulen.

Der schiffstechnische Taucherdienst dient dazu, Arbeiten unter Wasser ausführen zu können. Dazu werden Soldaten zum Taucher mit den Qualifikationen Schwimmtaucher, Tauchereinsatzleiter, Schiffstaucher oder Einsatzleiter Schiffstaucher ausgebildet, um in Tauchergruppen an Bord von Schiffen oder in den Marinestützpunkten eingesetzt zu werden. In weiteren Ausbildungsgängen wird die Ausbildung bis zum geprüften Taucher fortgeführt. Außerdem wird medizinisches Personal in Tauchermedizin geschult und zum Taucherarzt oder Taucherarztgehilfen ausgebildet.

U-Bootbesatzungen werden am EAZS im Umgang mit speziell für U-Boote eingeführtem Rettungsgerät trainiert. Zudem kann im Tieftauchtopf, der mit über 50 m Höhe zugleich das höchste Gebäude Neustadts ist, der Ausstieg ohne Hilfsmittel aus einem gesunkenen U-Boot aus 32,5 m Tiefe geübt werden.

Neben diesen Ausbildungsgängen wird die Schule aufgrund ihrer Kompetenz und den Schulungseinrichtungen auch vielfach von Angehörigen der zivilen Schifffahrt zum Sicherheitstraining genutzt.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzausbildungszentrum_Schadensabwehr_Marine)


U-Boot-Lehrgruppe 31.08.1960 - 31.08.1989

Die ULG verfügte anfangs über einen eigenen Fahrzeugbestand. Dazu gehörten neben Sicherungsbooten und Schleppern die Uboote Hai und Hecht (Klasse 240), zeitweise U 3 (Klasse 201) und von 1969 bis 1974 U 4 bis U 8 (Klasse 205). In Neustadt wurden außerdem Landanlagen zur U-Boot-Ausbildung eingerichtet, darunter zwei Tauchtöpfe um den Ausstieg aus einem U-Boot unter Wasser zu üben.

(Abbildung zeigt ein U-Boot der Klasse 201)


7. Minensuchgeschwader

Das 7. Minensuchgeschwader (7. MSG) wurde am 1. Januar 1967 in Neustadt aufgestellt und sollte ursprünglich 1. Küstenwachgeschwader (1. KWG) heißen. Die zehn Boote der Frauenlob-Klasse (Kl. 394) (Frauenlob; Nautilus; Gefion; Medusa; Undine; Minerva; Diana; Loreley, Atlantis; Acheron) wurden zunächst als Küstenwachboote (KW-Boote) bezeichnet. Erst ab 1968 wurden die Boote mit einfachem Minenräumgerät ausgestattet und als Binnenminensuchboote (BM-Boote) umklassifiziert.


Marinefernmeldesektor 73

29.04.1970 - 30.09.1992

Er betrieb vor allem Fernmeldeaufklärung nahe der innerdeutschen Grenze und verfügte über eine stationäre Peileinrichtung, die in einem als Fernmeldeturm M bezeichneten Aufklärungsturm in Pelzerhaken bei Neustadt untergebracht war. Außerdem unterstand ihr eine Außenstelle in Marienleuchte auf Fehmarn, die sowohl Fernmelde- wie auch Elektronische Aufklärung betrieb.

(Foto: Benedikt Hotze)


Marinefernmeldegruppe 53

01.06.1960 - Anfang der 90er

Die Marinefernmeldegruppe 53 betrieb die Küstenradarorganisation im Bereich der Ostsee mit den Marinefernmeldestellen 531 bis 534. Diese Radarstationen befanden sich auf Fehmarn und in Neustadt. Außerdem betrieb sie auf Fehmarn die Marinesignalstelle Marienleuchte.

(Quelle:http://www.manfred-bischoff.de/images/Marienleuchte_ELAM.JPG)


Marinestützpunktkommando Kiel Ast Neustadt 

Etwas später die Umbenennung in Marinestützpunkt Neustadt. Aufgabe des Kommandos ist die Versorgung der zum Stützpunktbereich gehörenden Kommandos und Einrichtungen der Marine und aller den Stützpunkt anlaufenden schwimmenden Einheiten. Hinzu kommt die Führung weiterer unterstellter Dienststellen und die fachliche Leitung der Kraftfahrbereitschaften in den Stützpunkten des Ostseebereichs. In der Aufbauphase war das Stützpunktkommando außerdem verantwortlich für den Aufbau des Stützpunkts Kiel und später des Stützpunkts Olpenitz, die militärische Sicherung des Küstenvorfelds und die Übernahme und Betreuung der ehemaligen Seegrenzschutzanlagen in Neustadt in Holstein. Wurde 1996 aufgelöst.


 
  Quelle: Sämtliche Daten und Bilder zur Verfügung gestellt von Thomas Schwarz.
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
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