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24.10.2013 10:00:13
Hut ab und meine vollste Hochachtung. Eine sehr informative und gelungene Seite.
alentuatt
14.02.2013 16:47:23
Super Seite. Vielen Dank.
06.11.2012 11:02:09
Nun bin ich gespannt wie mir deine Seite gefällt...
Annette
28.09.2012 21:24:33
Sehr schön gemacht. Die WebCam gefällt mir besonders
08.09.2012 17:59:22
tolle seite Wink
Janus-Speicherbrand 1959

Janus-Speicherbrand von 1959

Am 21. Juli 1959 wurden um 01:30 Uhr die Alarmglocken geläutet. Die Feuerwehr wurde zu einem Brand gerufen, wo der Einsatzort zunächst unklar war. Anfänglich ging man davon aus, dass der leere Horn-Speicher am Hafen brennen würde. Also machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg dorthin.

In dieser Nacht kam es witterungsbedingt zu so starken Nebelfeldern, dass die Sichtweite teilweise unter 20 m lag. Man konnte somit nicht von einer Seite der Hafenbrücke auf die andere schauen. In der Eutiner Straße und der Lienaustraße war aber deutlich Brandgeruch wahrzunehmen. Man stellte dann fest, dass der leere Horn-Speicher doch nicht brannte. Ganz schnell wurde klar, dass hier der von Horn gemietete Janus-Speicher der Brandort war. Das Feuer konnte nur nicht von außen wahrgenommen werden, da der Speicher mit Raps gefüllt und die Trocknungsluken geschlossen waren.

Gefährlich an diesem Einsatzort war es für die nachbarlichen Wohnhäuser, ein dazwischen liegender 8.000-Liter Heizöltank und die gegenüberliegenden unterirdischen Kraftstofftanks der Aral-Tankstelle.

Die benachbarten Feuerwehren wurden mit alarmiert, um die hiesigen Kräfte zu unterstützen. Diese sollten die Sicherungen der umliegenden Objekte schützen. Die naheliegenden Lager der Holzhandlung Dittmer, der Kohlenhandlung König und der leere Kornspeicher von Horn boten ja guten Grundstoff für weitere Feuer durch Funkenflug.

Um das Feuer im Janus-Speicher bekämpfen zu können, mussten die Trocknungsluken geöffnet werden, was letztlich mit der Drehleiter DL 22 gelang. Als der Dachstuhl durchgebrannt war, wurde das Feuer energischer, aber auch gezielter angegriffen. Sie schleuderten über 6.000 Liter Wasser in der Minute in das ca. 30 m hohe Flammenmeer.

Alle beteiligten Wehren schafften es, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete und nur der Janus-Speicher betroffen blieb.

Während der Löscharbeiten traf ebenfalls die Berufsfeuerwehr aus Lübeck ein, musste allerdings nicht mehr eingesetzt werden. Stattdessen waren die Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr positiv von der Arbeitsleistung der Freiwilligen Wehren angetan und sprachen ihr Lob aus.

Insgesamt wurde der Einsatz von 01:30 Uhr bis 19:00 Uhr dokumentiert. Zwischenzeitig wurden die eingesetzten Feuerwehrkameraden von den Feuerwehrfrauen und Anwohnern mit Essen und Trinken versorgt. Da die hiesige Ortswehr keine Berufsfeuerwehr war, konnte auch nicht alle Feuerwehrleute durchgängig vor Ort bleiben und mussten teilweise ihren Arbeiten nachgehen, kamen aber anschließend wieder direkt zum Einsatzort zurück.

Der Schaden belief sich auf ca. 750.000 DM. Anzumerken ist aber auch, dass durch den Einsatz Gebäude und Güter im Wert von 3.500.000 DM gerettet bzw. geschützt werden konnten.


Quelle: Feuerwehr-Chronik von Herbert Zimpel von 1984
 
 
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