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24.10.2013 10:00:13
Hut ab und meine vollste Hochachtung. Eine sehr informative und gelungene Seite.
alentuatt
14.02.2013 16:47:23
Super Seite. Vielen Dank.
06.11.2012 11:02:09
Nun bin ich gespannt wie mir deine Seite gefällt...
Annette
28.09.2012 21:24:33
Sehr schön gemacht. Die WebCam gefällt mir besonders
08.09.2012 17:59:22
tolle seite Wink
Jacob Lienau

Jacob Lienau

Das älteste Foto, ein Daguerreotyp, das wir in Neustadt vorweisen können, zeigt Jacob Lienau 1848 in seinem 50. Lebensjahr. Jacob Lienau, 1798 in Uetersen geboren und dort in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, gründete 1820 in Neustadt in der Kremper Straße, im heutigen Lienaustift, einen Krämerladen. Er betrieb weiterhin, wie schon von Uetersen aus, Großhandel in Branntwein, stieg mit Hilfe der Mitgift und eines Kreditvorschusses seines Schwiegervaters, des Hofbäckers Stahl aus Eutin, in das Getreidegeschäft ein und seit 1826 auch in den Holzhandel.
Für den Bau des Turmhelmes der Stadtkirche 1847 stiftete Lienau den größten Betrag. Die Hospitalsgebäude ließ er auf seine Kosten 1853 gründlich renovieren. Die Stadt verlieh ihm als erstem Bürger 1878 das Ehrenbürgerrecht. Jacob Lienau verstarb 1884 in Neustadt.

                    

Im Jahre 1827 erwarb Jacob Lienau ein Haus am Markt, Ecke Burgstraße (heute steht dort die Kreissparkasse), und erhöhte es 1835 um ein Stockwerk. Ladengeschäft, Kontor und Warenlager (Speicher dort 1829 erbaut) befanden sich zu ebener Erde, das Obergeschoss diente als Wohnung. Das Detailgeschäft wurde 1844 aufgegeben. Der Großhandel entwickelte sich stetig, nämlich außer Getreide auch Holz (seit 1828), Reederei, Schiffbau, vorübergehend Eisengießerei und endlich eine Schleifmittelfabrik (in der Bahnhofstraße). 1832 wurde das erste Schiff auf Kiel gelegt, bis 1848 waren es dann sechs Schiffe. (Horst Hase)



Im selben Jahr 1853, in dem Lienau die Hospitalgebäude erneuern ließ, errichtete er in einem ausgedehnten Park an der seit 1912 so benannten Lienaustraße sein geräumiges Wohnhaus (heute/ehemals Parkhotel). Zwei Kindern aus erster Ehe verhalf Jacob Lienau zu gesicherten Existenzen. Der weit verzweigten Familie blieb das großväterliche Haus ein beliebter Treffpunkt. Sohn Robert Lienau, Musikverleger in Berlin, seit 1910 wegen Schenkung des Lienaustiftes Ehrenbürger in Neustadt, verlebte hier seinen Lebensabend und verstarb 1920.

 
Quelle : Neustadt in alten Ansichten Band 1, Bild 1, 4 und 5, Europäische Bibliothek - Zaltbommel/Niederlande
 
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